CATL European Battery Plant Site wird in Thüringen fertiggestellt

- Jun 08, 2018-

CATL European Battery Plant Site steht kurz vor dem Abschluss in Thüringen


Einleitung: CATL plant, 10% seines gesamten Eigenkapitals bei Börsengängen aufzubringen, um Mittel für die weitere Expansion seiner Märkte in Übersee zu beschaffen. CATL mit Sitz in Ningde, einer Hafenstadt im Südosten Chinas, erwägt seit Anfang dieses Jahres den Produktionsstart in Europa.

Ausländischen Medienberichten zufolge enthüllten informierte Quellen, dass Chinas Batterieriese Ningde (CATL) bald entscheiden wird, eine Batteriefabrik in Deutschland als wichtigen Teil seines Eintritts in den europäischen Markt zu etablieren.

Die mit der Angelegenheit vertraute Person wies darauf hin, dass CATL in Erwägung zieht, eine Batteriefabrik in Thüringen zu errichten. Da die Standortüberprüfung privat durchgeführt wurde, wurde die informierte Person gebeten, nicht genannt zu werden. Sie gaben an, dass CATL auch geeignete Adressen in Polen und mindestens einem anderen europäischen Land untersucht und möglicherweise beschließen wird, Fabriken zu bauen, in denen es bereits berücksichtigt wird. Ein CATL-Vertreter wollte dies nicht kommentieren.

CATL plant, 10% seines gesamten Aktienkapitals bei Börsengängen aufzubringen, um Mittel für die weitere Expansion seiner Märkte in Übersee zu beschaffen. CATL mit Sitz in Ningde, einer Hafenstadt im Südosten Chinas, erwägt seit Anfang dieses Jahres den Produktionsstart in Europa. Derzeit gibt es in Europa nur eine Nissan Batteriefabrik. Die Knappheit von Batteriefabriken bedeutet, dass dies ein blauer Ozeanmarkt ist. Allerdings scheinen die europäischen Hersteller von Pearl-Autoteilen nur zögerlich in die Batterieindustrie gegen die großen asiatischen Batterielieferanten Samsung SDI, LG Chemicals und Panasonic investiert zu haben. Bosch, ein weltbekannter Teilelieferant, hat vor drei Monaten entschieden, keine Batteriezellen herzustellen, und behauptet, dass seine Herstellungskosten 20 Milliarden Euro (23,5 Milliarden US-Dollar) übersteigen.

Sabine Angermann, Einkaufsleiterin des Daimler-Konzerns, gab im vergangenen Monat bekannt, dass der Daimler-Konzern die Lieferkooperation mit CATL diskutiert und CATL sein Power-Batterielieferant wird. Zu den derzeitigen CATL-OEM-Kunden gehören der Volkswagen Konzern, BMW, Nissan und Hyundai.

Die Hardware Union betonte diese Woche, dass der Bau einer Batteriefabrik in Deutschland den Jobwechsel in der Autoindustrie erleichtern könnte. In einem Bericht vom Dienstag sagte die IAO, dass die Produktion von Elektrofahrzeugen bis 2030 um 25.000 Arbeitsplätze zunehmen könnte. Dies könnte jedoch dazu führen, dass die Motoren- und Getriebeproduktion wegfällt und weitere 75.000 Arbeitsplätze verloren gehen.